Seminare

Seminare Kongress Freiheit 2026

Freiheit 2026 - Kongress gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung

26.04.2026 - 29.04.2026

Seminare im Überblick

  • Runde A Montag 14.00 Uhr
  • Runde B Montag 16.00 Uhr
     
  • Runde C Dienstag 14.00 Uhr
  • Runde D Dienstag 16.00 Uhr

Wählen Sie ein Seminar pro Runde und jeweils eine Alternative, falls Ihr Seminar belegt ist oder entfällt.

A1 Forum

Gaby Wentland
1. Vorsitzende MISSION FREEDOM, Internationale Referentin, Im Hauptvorstand der Evangelischen Allianz Deutschland, Gründungsmitglied von Gemeinsam gegen Menschenhandel in Berlin
Klaus Engelmohr
Vorstand des Vereins „AugsburgerInnen gegen Menschenhandel“; Pastor im projekt X Augsburg

Gemeindeleiter und Pastoren

A2 und B10

Doz. Eva-Maria Admiral, M.A.
Schauspielerin, Seminarleiterin, Autorin

Workshop: „Meine Stimme finden – innerlich & äußerlich“ (90 Minuten)

Ein erfahrungsorientierter Workshop mit Stimm- und Ausdrucksübungen für alle, die sich entfalten wollen – besonders auch für Menschen mit schwieriger Lebensgeschichte. Ich arbeite mit Körper, Stimme und Selbstwahrnehmung. Es geht darum, sich Gehör zu verschaffen – ohne laut zu werden.

A3 und B1

Kerstin Schmitt
Bundeslandkoordinatorin NRW Projekt ‚Liebe ohne Zwang', Vorstand NgMH, 1. Vorsitzende Windrose e.V
Annika Grüter
Projektmanagement Windrose e.V., stellvertr. Bundeslandkoordinatorin NRW Projekt ‚Liebe ohne Zwang'

"Liebe ohne Zwang" - Präventionsprojekt zum Schutz vor der Loverboy-Masche

In diesem Seminar stellen wir das Präventionsprojekt „Liebe ohne Zwang“ vor – ein interaktiver Workshop, der Jugendliche über die sogenannte Loverboy-Masche aufklärt. „Loverboys“ sind junge Männer, die gezielt eine Liebesbeziehung zu einem Mädchen oder einer jungen Frau vortäuschen – mit dem Ziel, sie emotional abhängig zu machen und in die Prostitution zu zwingen – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Umfeld. Dabei greifen Täter zunehmend auf soziale Medien und Plattformen wie OnlyFans zurück, um Jugendliche zu erreichen und zu manipulieren. Teilnehmende erfahren, wie der Workshop aufgebaut ist, welche Materialien und Methoden eingesetzt werden und wie er in Schulen, Vereinen oder Gemeinden umgesetzt werden kann. Ziel ist es, Einblicke in das Konzept zu geben und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Prävention vor Ort gelingen kann.

A4 und C2

Flavia Sevald
Geschäftsführerein von "Jerusalem Institute of Justice"

Erfahrungen mit dem Nordischen Modell in Israel

Einblicke in die Umsetzung in Israel und die Zusammenarbeit zwischen Justiz, NGOs und (christlichen/messianischen) Gemeinden.

A5 und D2

Andrea Staudenherz
Gründerin von "Hope of the future"
Josef Schneider
Geschäftsführer eines Hotels in Österreich

„Von Hoffnungslosigkeit zur Hoffnungsspenderin“ 

Hope for the Future ist eine NGO, die Betroffenen von Menschenhandel und Frauen aus der Prostitution, Arbeits- und  Deutschtrainings zur Stabilisierung und die Integration in den Arbeitsmarkt anbietet. Andrea Staudenherz erzählt ihre eigene Geschichte, die der Antrieb zur Gründung des Vereins war. Gemeinsam mit Josef Schneider, der Hotelmanager in einem Seminarhotel in Niederösterreich ist, redet sie auch über die Anfänge und Erfahrungen des Arbeitsintegrationsprojekt für Betroffene von Menschenhandel im Hotel.

A6 und C4

Erika Herdt
1. Vorsitzende "Leben in Freiheit e.V."

"Konflikte im Rotlichtmillieu - Herausforderungen und Lösungen"

Überall, wo Menschen zusammenarbeiten und ein gemeinsames Ziel verfolgen, entstehen sowohl großes Potenzial, Begeisterung und Erfolg als auch zahlreiche Herausforderungen. 
Mit über zwanzig Jahren Erfahrung in der Teamleitung verschiedener Teams soll dieser Vortrag / Seminar dazu ermutigen, trotz aller Unterschiede den Fokus auf eine positive und gute Zusammenarbeit zu legen und das Ziel, nämlich den Menschen in Not zu helfen, niemals aus den Augen zu verlieren.
Auch wenn in Teams unterschiedliche Schwerpunkte der Rotlichtarbeit bestehen, ist es dennoch möglich, respektvoll und wertschätzend zusammenzuarbeiten. So entsteht eine erfolgreiche Kooperation, die trotz mancher Differenzen das gemeinsame Ziel im Blick behält! Unterschiedliche Sichtweisen können sogar zu einer enormen Bereicherung werden und eine Qualitätssteigerung der Arbeit erzielen.

A7 und C5

Eberhard Freitag
Dipl. Pädagoge, systemischer Berater, verheiratet, zwei Töchter, Gründer und Leiter von return-Fachstelle Mediensucht in Hannover, langjährige Erfahrung in der Beratung mit Eltern und Jugendlichen

Prävention von Pornografiekonsum und sexueller Ausbeutung

„Fit-for-Love?“ - ein Programm zur Prävention von jugendlichem Pornografiekonsum

Die Spirale aus Angebot und Nachfrage von Sex als Ware in Prostitution und Pornografie wird ganz wesentlich durch frühen und massenhaften Pornografiekonsum angetrieben. Durch die leichte Verfügbarkeit (Smartphone) haben inzwischen der Großteil der Jugendlichen Pornos im Internet gesehen. Regelmäßiger Konsum fördert nachweislich Suchtverhalten, sexuelle Gewalt und Beziehungsstörungen. 
Jugendliche brauchen Hilfe von uns Erwachsenen, das Konzept pornografischer Sexualität zu durchschauen und eine klare Haltung zu finden. 
Mit „Fit for Love?“ wird ein erprobtes Präventionsprogramm für Schule und Jugendarbeit vorgestellt.

A8 und C6

Melissa Jesske
Mitarbeiterin bei der Mitternachtsmission, Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel

Wie sieht die Arbeit einer Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel aus?

Einblicke einer Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel

Was macht Menschenhandel aus? Welche Merkmale und Anzeichen gibt es? Welche besonderen Herausforderungen ergeben sich in der Arbeit mit Betroffenen und wie kann professionell Hilfe geleistet werden? 
Mit Erfahrungsberichten aus der Arbeit der Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel der Mitternachtsmission Heilbronn möchten wir uns der Thematik annähern und diesen Fragen gemeinsam auf die Spur kommen.

 

A9 und C7

Dr. med. Ute Buth
Frauenärztin und Sexualberaterin nach DGfS (Deutsche Gesellschaft für Sexualfragen), Weißes Kreuz Referentin und Fachberaterin Frauenheilkunde; Autorin des Aufklärungsmaterials für Grundschulen

„Ich bin so“ – „Du bist anders“ - Impulse zum Umgang mit der eigenen und der anderen Sexualität

Die aufsuchende Arbeit bei Prostituierenden und Sexarbeitenden kann Auswirkungen auf die sexuellen Lerngeschichten der Mitarbeitenden haben.
Sowohl was ihre eigene Sexualität angeht als auch wie sie Betroffenen begegnen oder wie sie die Sexualität von Menschen wahrnehmen.
Der Workshop gibt Mehrinformationen zum sexuellen Lernen und nimmt Gottes Idee von Sexualität in den Blick.

A10 und D10

Erika Klemm
Evangelische Kirche A.B. in Rumänien

Erfolgreiche Präventionsmodelle erreichen die rumänische Gesellschaft

Teenager spüren hier ist ein Landeplatz ... sie  öffnen sich innerhalb weniger Minuten und berichten von ihren Erfahrungen mit Online Pornographie.
Lehrer werden sich der Gefahren von Missbrauch und deren schlimmster Form dem Menschenhandel bewusst und lernen selber Prävention durchzuführen. 
Schulpsychologen wird geholfen eigene Schamblockaden zu erkennen und sich der Not der betroffenen Minderjährigen zu stellen. 
Die Zeit ist reif, die Schulämter öffnen sich für unsere Hilfe. Es gibt strukturelle Veränderungen die uns ermöglichen gemeinsam ein Schutzschild in den Schulen aufzurichten und den Betroffenen zu helfen. Lehrer, Schulpsychologen, Eltern, Schüler und Schuldirektoren alle sind gefragt mitzuhelfen und Überwindung zu erleben. 
 

A11 und C10

Felicitas Vogt

Onlyfans - sexpositives Empowerment oder Red-Pill-Domain?

Die Nutzungszahlen und die Gewinnspannen von pornographischen Netzinhalten sind atemraubend. Seit es die Plattform Onlyfans gibt, hat die Brisanz der Thematik nochmal ganz neue Fahrt aufgenommen. Beworben durch zahlreiche Influencerinnen wächst die Anwendung seit Jahren. Die Zahlen der meist weiblichen „Creators“, also Anbietende, und die Zahlungsbereitschaft der meist männlichen User explodieren.
Das System OF stellt für junge Frauen einen harmlos wirkenden und niederschwelligen Einstieg in den Verkauf des eigenen Körpers dar und hat innerhalb kürzester Zeit Strukturen ermöglicht, die denen der Prostitution in nichts nachstehen.

B1 UND A3

Kerstin Schmitt
Bundeslandkoordinatorin NRW Projekt ‚Liebe ohne Zwang', Vorstand NgMH, 1. Vorsitzende Windrose e.V
Annika Grüter
Projektmanagement Windrose e.V., stellvertr. Bundeslandkoordinatorin NRW Projekt ‚Liebe ohne Zwang'

"Liebe ohne Zwang" - Präventionsprojekt zum Schutz vor der Loverboy Masche

In diesem Workshop stellen wir das Präventionsprojekt „Liebe ohne Zwang“ vor – ein interaktiver Workshop, der Jugendliche über die sogenannte Loverboy-Masche aufklärt. „Loverboys“ sind junge Männer, die gezielt eine Liebesbeziehung zu einem Mädchen oder einer jungen Frau vortäuschen – mit dem Ziel, sie emotional abhängig zu machen und in die Prostitution zu zwingen – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Umfeld. Dabei greifen Täter zunehmend auf soziale Medien und Plattformen wie OnlyFans zurück, um Jugendliche zu erreichen und zu manipulieren. Teilnehmende erfahren, wie der Workshop aufgebaut ist, welche Materialien und Methoden eingesetzt werden und wie er in Schulen, Vereinen oder Gemeinden umgesetzt werden kann. Ziel ist es, Einblicke in das Konzept zu geben und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Prävention vor Ort gelingen kann.

B2 und C3

Carmen Lindemann
Evangelische Brückengemeinde Heidenheim

Movers-Workshop: Aufbau einer praktischen Arbeit zur Unterstützung von Prostituierten in einer Gemeinde - Praxisdialog & Vernetzung

Wie startet man als Laien eine Arbeit für Frauen in der Prostitution?  Wie nehme ich die Gemeinde mit und vernetze mich? Was sind Chancen? Wie gehen wir mit Herausforderungen um?
In diesem interaktiven Workshop teilen wir Erfahrungen, diskutieren gemeinsam praxisnahe Ansätze und arbeiten an konkreten Maßnahmen, die vor Ort umgesetzt werden können. Ziel ist ein lebendiger Austausch, gegenseitige Unterstützung und eine stärker vernetzte Gemeindestruktur gegen Ausbeutung in der Zwangsprostitution.

B3 Forum

Carina Scheifele
Hope e.V.
Nina Senftl

Streetworker unter sich!

Seit mehreren Jahren treffen sich Streetwork-Teams aus ganz Deutschland zu regelmäßigen Online-Treffen, um sich zu vernetzen und auszutauschen. Bei diesen Treffen werden diverse Themen rund um die aufsuchende Arbeit im Rotlichtmilieu behandelt und man hat die Chance sich bundesweit zu vereinen um voneinander zu lernen, Freuden und Sorgen zu teilen und Erfahrungen auszutauschen. Das entstandene Netzwerk ist allen Streetworkern kostbar geworden und wir wollen den Freiheits-Kongress nutzen, um die verschiedenen Teams zusammen zu bringen, die sich sonst vielleicht nur von den Online-Treffen kennen. Unser Wunsch ist es, den Austausch und die Vernetzung zu fördern und einander in Person zu treffen. Wir freuen uns über das Wiedersehen bekannter Gesichter und das Kennenlernen Neuer. Wenn du und dein Team also bereits Teil des regelmäßigen online Austauschs seid oder die Chance nutzen möchtet das Streetworker-Netzwerk kennenzulernen, freuen wir uns auf eure Teilnahme.

B4 und D3

Cathrin Schauer-Kelpin
KARO, Geschäftsführender Vorstand von KARO e.V., Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin, Krankenschwester

Chancen und Herausforderungen einer Schutzhausarbeit

 

B5 und D4

Kerstin Neuhaus
Sozialarbeiterin, Geschäftsführerin bei AugsburgerInnen gegen Menschenhandel e.V.

"Von Schweden lernen"

B6 und D5

Fabiola Pfäffli
Geschäftsführerin „CARA“
Daniel Jordi
Verein Cara

"Lichtblicke im Dunkeln"

Erlebnisberichte von zwei Aussteigerinnen in Interviewform weitergeben und die Schwerpunkte unserer - bis dann - 12-jährigen Vereinsarbeit für Betroffene erläutern. Ausserdem ist es uns ein grosses Anliegen zur Multiplikation aufzurufen. Als Referenten werden zusätzlich zwei ORG-Aussteigerinnen dabei sein.

B7 und D6

Silvia Reckermann
lebte in Moskau, Istanbul, Connecticut und im Senegal, wo sie als Mitarbeiterin des Goethe Instituts in der Bildungskooperation, im Sprachkursmanagement und als Lektorin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) tätig war. Seit ihrer Rückkehr nach München engagiert sie sich ehrenamtlich in der Menschenrechtsarbeit. Im Fokus stehen dabei frauenspezifische Menschenrechtsfragen, insbesondere die Prostitutionspolitik. Sie ist langjähriges Vorstandsmitglied des Nord Süd Forum München und Gründerin der Aktionsgruppe Gleichstellung Bayern, AGGB

Strategien der Lobbyarbeit für Prostitution als Sexarbeit und Gegenstrategien

Die P-P-Lobby, das sind vielleicht ein duzend Personen, die – omnipräsent – als „Betroffene“ oder „Expertinnen“ den Diskurs bestimmen. Wir lernen die ProtagonistInnen und ihre Kommunikationsstrategien kennen, um in politischen Gesprächen gewappnet zu sein.  Außerdem lernen wir Strategien und Werkzeuge für die eigene politische Überzeugungsarbeit kennen. Wen lohnt es, anzusprechen? Mit welchen Botschaften? Auf welche Art? Als studierte Kommunikationswissenschaftlerin und erfolgreiche Aktivistin gebe ich Ihnen Tipps für eine effiziente Kommunikation im politischen Raum.

B8 und C11

Betty Kneisler

"Nähe und Distanz - und wie man in dieser Arbeit "gesund" bleiben kann"

In unserer Arbeit mit traumatisierten Frauen stehen wir vor vielen Herausforderungen, ob wir als Haupt-oder Ehrenamtliche tätig sind. Die Beziehungsarbeit ist dabei zentral, gleichzeitig ist es wichtig, gut auf uns selber zu achten, um nicht an der Arbeit auszubrennen.
In diesem Seminar wollen wir uns damit beschäftigen, wie wir zu unseren Frauen professionelle Nähe bewahren, aber auch auf unsere eigenen Grenzen achten. Zugleich wollen wir darauf eingehen, wie wir eine Teamkultur schaffen können, in der wir gegenseitig aufeinander achten und uns gegenseitig unterstützen, sodass wir diese Arbeit langfristig gesund, verantwortungsvoll und mit Herz machen können.

B9 und D8

Jennifer Fesefeldt
Kainos e.V.

Das Herz der Frauen in die Gemeinde tragen

Wir schauen auf unseren großen Hohepriester, der sich selbst erniedrigte, den Himmel verließ, Mensch wurde und Schmerz, Verrat und Trauma erlebte. Er kam nicht, um uns in unserem einsamen, verzweifelten, sündigen Zustand zu bemitleiden, sondern um uns zu retten und wiederherzustellen. Er kam, um uns zu befreien und uns Leben zu geben. Dann befahl er uns, zu gehen, zu lieben und zu dienen. In diesem Workshop lernen wir, wie wir mit sexuell ausgebeuteten Frauen in Kontakt treten, ihren Herzen dienen und sie in die Gegenwart Jesu führen können.

B10 und A2

Doz. Eva-Maria Admiral, M.A.
Schauspielerin, Seminarleiterin, Autorin

Workshop: „Meine Stimme finden – innerlich & äußerlich“

Ein erfahrungsorientierter Workshop mit Stimm- und Ausdrucksübungen für alle, die sich entfalten wollen – besonders auch für Menschen mit schwieriger Lebensgeschichte. Ich arbeite mit Körper, Stimme und Selbstwahrnehmung. Es geht darum, sich Gehör zu verschaffen – ohne laut zu werden.

 

B11 Forum

Inga Gerckens
Leiterin der Mission Freedom Homes in Hamburg und Frankfurt, Sozialökonomin

Forum für Überlebende

C1 Forum

Liz Wieskerstrauch
Filmautorin, Dokumentarfilmregisseurin sowie Schriftstellerin und Coach
Anna Schreiber
Psychol. Psychotherapeutin
Inga Gerckens
Leiterin der Mission Freedom Homes in Hamburg und Frankfurt, Sozialökonomin

Forum mit Film und Gesprächsrunde - Teil 1

 

C2 und A4

Flavia Sevald
Geschäftsführerein von "Jerusalem Institute of Justice"

Erfahrungen mit dem Nordischen Modell in Israel

Einblicke in die Umsetzung in Israel und die Zusammenarbeit zwischen Justiz, NGOs und (christlichen/messianischen) Gemeinden.

C3 und B2

Carmen Lindemann
Evangelische Brückengemeinde Heidenheim

Movers-Workshop: Aufbau einer praktischen Arbeit zur Unterstützung von Prostituierten in einer Gemeinde - Praxisdialog & Vernetzung

Wie startet man als Laien eine Arbeit für Frauen in der Prostitution?  Wie nehme ich die Gemeinde mit und vernetze mich? Was sind Chancen? Wie gehen wir mit Herausforderungen um?
In diesem interaktiven Workshop teilen wir Erfahrungen, diskutieren gemeinsam praxisnahe Ansätze und arbeiten an konkreten Maßnahmen, die vor Ort umgesetzt werden können. Ziel ist ein lebendiger Austausch, gegenseitige Unterstützung und eine stärker vernetzte Gemeindestruktur gegen Ausbeutung in der Zwangsprostitution.

C4 und A6

Erika Herdt
1. Vorsitzende "Leben in Freiheit e.V."

"Konflikte im Rotlichtmillieu - Herausforderungen und Lösungen"

 

C5 und A7

Eberhard Freitag
Dipl. Pädagoge, systemischer Berater, verheiratet, zwei Töchter, Gründer und Leiter von return-Fachstelle Mediensucht in Hannover, langjährige Erfahrung in der Beratung mit Eltern und Jugendlichen

Prävention von Pornografiekonsum und sexueller Ausbeutung

„Fit-for-Love?“ - ein Programm zur Prävention von jugendlichem Pornografiekonsum

Die Spirale aus Angebot und Nachfrage von Sex als Ware in Prostitution und Pornografie wird ganz wesentlich durch frühen und massenhaften Pornografiekonsum angetrieben. Durch die leichte Verfügbarkeit (Smartphone) haben inzwischen der Großteil der Jugendlichen Pornos im Internet gesehen. Regelmäßiger Konsum fördert nachweislich Suchtverhalten, sexuelle Gewalt und Beziehungsstörungen. 
Jugendliche brauchen Hilfe von uns Erwachsenen, das Konzept pornografischer Sexualität zu durchschauen und eine klare Haltung zu finden. 
Mit „Fit for Love?“ wird ein erprobtes Präventionsprogramm für Schule und Jugendarbeit vorgestellt.

C6 und A8

Melissa Jesske
Mitarbeiterin bei der Mitternachtsmission, Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel

Wie  sieht die Arbeit einer Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel aus?

Einblicke einer Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel

Was macht Menschenhandel aus? Welche Merkmale und Anzeichen gibt es? Welche besonderen Herausforderungen ergeben sich in der Arbeit mit Betroffenen und wie kann professionell Hilfe geleistet werden? 
Mit Erfahrungsberichten aus der Arbeit der Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel der Mitternachtsmission Heilbronn möchten wir uns der Thematik annähern und diesen Fragen gemeinsam auf die Spur kommen.

C7 und A9

Dr. med. Ute Buth
Frauenärztin und Sexualberaterin nach DGfS (Deutsche Gesellschaft für Sexualfragen), Weißes Kreuz Referentin und Fachberaterin Frauenheilkunde; Autorin des Aufklärungsmaterials für Grundschulen

„Ich bin so“ – „Du bist anders“ - Impulse zum Umgang mit der eigenen und der anderen Sexualität

Die aufsuchende Arbeit bei Prostituierenden und Sexarbeitenden kann Auswirkungen auf die sexuellen Lerngeschichten der Mitarbeitenden haben.
Sowohl was ihre eigene Sexualität angeht als auch wie sie Betroffenen begegnen oder wie sie die Sexualität von Menschen wahrnehmen.
Der Workshop gibt Mehrinformationen zum sexuellen Lernen und nimmt Gottes Idee von Sexualität in den Blick.

C8 und D9

Tabea Freitag
Autorin und Dipl. Psych. in eigener Praxis und bei return – Fachstelle Mediensucht, Hannover

Und die betrogene Partnerin? Begleitung Angehöriger und Betroffener bei Sex- und Pornosucht

Den jahrelang verheimlichten Porno- oder Cybersexkonsum des Partners plötzlich zu entdecken, oder deren Steigerung in Prostituiertenbesuchen, bedeutet für viele Partnerinnen, ein Trauma zu erleben mit langfristigen Folgen wie Vertrauensverlust in sich und andere. Obwohl dieses Betrugstrauma („betrayal trauma“) unzählige Frauen betrifft, wird ihr Leid bisher tabuisiert. Während es für Männer mit Sexsucht inzwischen viele Hilfsangebote gibt, bleiben die Angehörigen mit ihrem Schmerz und Fragen häufig allein, auch in der Ehe: Kann ich je wieder vertrauen? Warum habe ich nichts gemerkt? Genüge ich nicht? Ist chronisches Lügen nur ein Symptom der Sucht oder eine Frage des Charakters? Wie können wir miteinander darüber reden, ohne dass es eskaliert? Kann unsere Sexualität je wieder gesund werden? … Im Seminar sollen diese und andere Fragen beleuchtet werden, um Partnerinnen und Betroffenen wie auch denen, die sie in Einzel- oder Paarberatung begleiten, darin zu unterstützen, Voraussetzungen und Wege der Bewältigung zu finden.
Ein Seminar für Partnerinnen, Betroffene und Berater/innen.

C9 und D7

Katja Ryzak
Gründerin und Vorständin bei „HOPE“
Carina Scheifele
Hope e.V.

„First steps“                                                                                                                                              
Wie beginne ich eine Aufsuchende Arbeit im Rotlichtmilieu?

Wir beschäftigen uns mit den Fragen: Warum möchtest du Streetwork im Rotlichtmilieu machen? 
Was ist deine persönliche Motivation? Wie schützen wir uns als Team? 
Wie baue ich Gespräche und Beziehungen im Milieu auf und wie kann ich zum Ausstieg ermutigen und begleiten?

Du bekommst Tipps welche Schulungen dir und deinem Team helfen und wie es durch Öffentlichkeitsarbeit wachsen und finanziell unabhängig werden kann.

C10 und A11

Felicitas Vogt

Onlyfans - sexpositives Empowerment oder Red-Pill-Domain?

Die Nutzungszahlen und die Gewinnspannen von pornographischen Netzinhalten sind atemraubend. Seit es die Plattform Onlyfans gibt, hat die Brisanz der Thematik nochmal ganz neue Fahrt aufgenommen. Beworben durch zahlreiche Influencerinnen wächst die Anwendung seit Jahren. Die Zahlen der meist weiblichen „Creators“, also Anbietende, und die Zahlungsbereitschaft der meist männlichen User explodieren.
Das System OF stellt für junge Frauen einen harmlos wirkenden und niederschwelligen Einstieg in den Verkauf des eigenen Körpers dar und hat innerhalb kürzester Zeit Strukturen ermöglicht, die denen der Prostitution in nichts nachstehen.

C11 und B8

Betty Kneisler

"Nähe und Distanz - und wie man in dieser Arbeit "gesund" bleiben kann"

In unserer Arbeit mit traumatisierten Frauen stehen wir vor vielen Herausforderungen, ob wir als Haupt-oder Ehrenamtliche tätig sind. Die Beziehungsarbeit ist dabei zentral, gleichzeitig ist es wichtig, gut auf uns selber zu achten, um nicht an der Arbeit auszubrennen.
In diesem Seminar wollen wir uns damit beschäftigen, wie wir zu unseren Frauen professionelle Nähe bewahren, aber auch auf unsere eigenen Grenzen achten. Zugleich wollen wir darauf eingehen, wie wir eine Teamkultur schaffen können, in der wir gegenseitig aufeinander achten und uns gegenseitig unterstützen, sodass wir diese Arbeit langfristig gesund, verantwortungsvoll und mit Herz machen können.

D1 Forum

Liz Wieskerstrauch
Filmautorin, Dokumentarfilmregisseurin sowie Schriftstellerin und Coach
Anna Schreiber
Psychol. Psychotherapeutin
Inga Gerckens
Leiterin der Mission Freedom Homes in Hamburg und Frankfurt, Sozialökonomin

Forum mit Film und Gesprächsrunde - Teil 2

D2 und A5

Andrea Staudenherz
Gründerin von "Hope of the future"
Josef Schneider
Geschäftsführer eines Hotels in Österreich

„Von Hoffnungslosigkeit zur Hoffnungsspenderin“ 

Hope for the Future ist eine NGO, die Betroffenen von Menschenhandel und Frauen aus der Prostitution, Arbeits- und  Deutschtrainings zur Stabilisierung und die Integration in den Arbeitsmarkt anbietet. Andrea Staudenherz erzählt ihre eigene Geschichte, die der Antrieb zur Gründung des Vereins war. Gemeinsam mit Josef Schneider, der Hotelmanager in einem Seminarhotel in Niederösterreich ist, redet sie auch über die Anfänge und Erfahrungen des Arbeitsintegrationsprojekt für Betroffene von Menschenhandel im Hotel.

D3 und B4

Cathrin Schauer-Kelpin
KARO, Geschäftsführender Vorstand von KARO e.V., Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin, Krankenschwester

Chancen und Herausforderungen einer Schutzhausarbeit

D4 und B5

Kerstin Neuhaus
Sozialarbeiterin, Geschäftsführerin bei AugsburgerInnen gegen Menschenhandel e.V.

"Von Schweden lernen"

D5 und B6

Fabiola Pfäffli
Geschäftsführerin „CARA“
Daniel Jordi
Verein Cara

"Lichtblicke im Dunkeln"

Erlebnisberichte von zwei Aussteigerinnen in Interviewform weitergeben und die Schwerpunkte unserer - bis dann - 12-jährigen Vereinsarbeit für Betroffene erläutern. Ausserdem ist es uns ein grosses Anliegen zur Multiplikation aufzurufen. Als Referenten werden zusätzlich zwei ORG-Aussteigerinnen dabei sein.

D6 und B7

Silvia Reckermann
lebte in Moskau, Istanbul, Connecticut und im Senegal, wo sie als Mitarbeiterin des Goethe Instituts in der Bildungskooperation, im Sprachkursmanagement und als Lektorin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) tätig war. Seit ihrer Rückkehr nach München engagiert sie sich ehrenamtlich in der Menschenrechtsarbeit. Im Fokus stehen dabei frauenspezifische Menschenrechtsfragen, insbesondere die Prostitutionspolitik. Sie ist langjähriges Vorstandsmitglied des Nord Süd Forum München und Gründerin der Aktionsgruppe Gleichstellung Bayern, AGGB

Strategien der Lobbyarbeit für Prostitution als Sexarbeit und Gegenstrategien

Die P-P-Lobby, das sind vielleicht ein duzend Personen, die – omnipräsent – als „Betroffene“ oder „Expertinnen“ den Diskurs bestimmen. Wir lernen die ProtagonistInnen und ihre Kommunikationsstrategien kennen, um in politischen Gesprächen gewappnet zu sein. Außerdem lernen wir Strategien und Werkzeuge für die eigene politische Überzeugungsarbeit kennen. Wen lohnt es, anzusprechen? Mit welchen Botschaften? Auf welche Art? Als studierte Kommunikationswissenschaftlerin und erfolgreiche Aktivistin gebe ich Ihnen Tipps für eine effiziente Kommunikation im politischen Raum.

D7 und C9

Katja Ryzak
Gründerin und Vorständin bei „HOPE“
Carina Scheifele
Hope e.V.

„First steps“ Wie beginne ich eine Aufsuchende Arbeit im Rotlichtmilieu?

Wir beschäftigen uns mit den Fragen: Warum möchtest du Streetwork im Rotlichtmilieu machen? 
Was ist deine persönliche Motivation? Wie schützen wir uns als Team? 
Wie baue ich Gespräche und Beziehungen im Milieu auf und wie kann ich zum Ausstieg ermutigen und begleiten?

Du bekommst Tipps welche Schulungen dir und deinem Team helfen 
und wie es durch Öffentlichkeitsarbeit wachsen und finanziell unabhängig werden kann

D8 und B9

Jennifer Fesefeldt
Kainos e.V.

Das Herz der Frauen in die Gemeinde tragen

Wir schauen auf unseren großen Hohepriester, der sich selbst erniedrigte, den Himmel verließ, Mensch wurde und Schmerz, Verrat und Trauma erlebte. Er kam nicht, um uns in unserem einsamen, verzweifelten, sündigen Zustand zu bemitleiden, sondern um uns zu retten und wiederherzustellen. Er kam, um uns zu befreien und uns Leben zu geben. Dann befahl er uns, zu gehen, zu lieben und zu dienen. In diesem Workshop lernen wir, wie wir mit sexuell ausgebeuteten Frauen in Kontakt treten, ihren Herzen dienen und sie in die Gegenwart Jesu führen können.

D9 und C8

Tabea Freitag
Autorin und Dipl. Psych. in eigener Praxis und bei return – Fachstelle Mediensucht, Hannover

Und die betrogene Partnerin? Begleitung Angehöriger und Betroffener bei Sex- und Pornosucht

Den jahrelang verheimlichten Porno- oder Cybersexkonsum des Partners plötzlich zu entdecken, oder deren Steigerung in Prostituiertenbesuchen, bedeutet für viele Partnerinnen, ein Trauma zu erleben mit langfristigen Folgen wie Vertrauensverlust in sich und andere. Obwohl dieses Betrugstrauma („betrayal trauma“) unzählige Frauen betrifft, wird ihr Leid bisher tabuisiert. Während es für Männer mit Sexsucht inzwischen viele Hilfsangebote gibt, bleiben die Angehörigen mit ihrem Schmerz und Fragen häufig allein, auch in der Ehe: Kann ich je wieder vertrauen? Warum habe ich nichts gemerkt? Genüge ich nicht? Ist chronisches Lügen nur ein Symptom der Sucht oder eine Frage des Charakters? Wie können wir miteinander darüber reden, ohne dass es eskaliert? Kann unsere Sexualität je wieder gesund werden? … Im Seminar sollen diese und andere Fragen beleuchtet werden, um Partnerinnen und Betroffenen wie auch denen, die sie in Einzel- oder Paarberatung begleiten, darin zu unterstützen, Voraussetzungen und Wege der Bewältigung zu finden.
Ein Seminar für Partnerinnen, Betroffene und Berater/innen.

D10 und A10

Erika Klemm
Evangelische Kirche A.B. in Rumänien

Erfolgreiche Präventionsmodelle erreichen die rumänische Gesellschaft

Teenager spüren hier ist ein Landeplatz ... sie  öffnen sich innerhalb weniger Minuten und berichten von ihren Erfahrungen mit Online Pornographie. 
Lehrer werden sich der Gefahren von Missbrauch und deren schlimmster Form dem Menschenhandel bewusst und lernen selber Prävention durchzuführen. 
Schulpsychologen wird geholfen eigene Schamblockaden zu erkennen und sich der Not der betroffenen Minderjährigen zu stellen. 
Die Zeit ist reif, die Schulämter öffnen sich für unsere Hilfe. Es gibt strukturelle Veränderungen die uns ermöglichen gemeinsam ein Schutzschild in den Schulen aufzurichten und den Betroffenen zu helfen. Lehrer, Schulpsychologen, Eltern, Schüler und Schuldirektoren alle sind gefragt mitzuhelfen und Überwindung zu erleben.